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Geschichte der Graphologie
Gutachten
| Was ist Graphologie? |
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- Die Graphologie, oder Schriftpsychologie, ist ein
Teilbereich der Ausdrucks-Psychologie.
- Der Graphologe oder die Graphologin untersucht nach
graphologischen und psychologischen Kriterien Handschriften
und beschreibt auf Grund der Untersuchungs-ergebnisse
den Charakter der Schreiberin oder des Schreibers.
- Ein graphologisches Gutachten ist ein
psychodiagnostisches Instrument, welches über
folgende Charaktereigenschaften Auskunft gibt:
- Ichstärke
- geistige Fähigkeiten
- Sozialkompetenz
- Kontaktverhalten
- Arbeits- und Leistungsverhalten
- Führungsqualitäten
- "Outplacement" usw.
- Unterstützend hinzugezogen werden graphologische
Gutachten bei:
- Stellenbesetzungen in Betrieben
- Teamzusammensetzungen und partnerschaftliche
Beziehungen
- beruflichen und persönlichen Standortbestimmungen
- Berufsberatung
- Erziehungsarbeit usw.
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Welches Untersuchungsmaterial
braucht der Graphologe, die Graphologin?
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- Umfang:
- Mindestens eine Seite A4 handgeschriebener Text
im Original mit der persönlichen Unterschrift.
- Papier/Schreibwerkzeug:
- Möglichst auf unliniertes Papier ohne Zeilenhilfe
und mit Kugelschreiber oder Füllfeder schreiben.
- Ungeeignet sind Filzschreiber, Bleistifte und
Rollerpens, Strich und Druck können sonst nicht
beurteilt werden.
- Text:
- Spontan verfasste Briefe oder Aufsätze in
der Muttersprache.
- weniger geeignet sind Schönschriftproben,
Gedichte und abgeschriebener Text, der rechte Rand
kann sonst nicht beurteilt werden.
- Angaben über die Schreiberin/den Schreiber:
- Alter, Geschlecht, Nationalität
- Besuchte Schulen, beruflicher Werdegang
- Rechts- oder Linkshändigkeit
- Allfällige Besonderheiten wie z.B. Legasthenie,
Einnahme von Medikamenten u.ä.
- Angaben bei Betriebsgutachten:
- Anforderungsprofil
- Stellenbeschrieb
- Kernkompetenzen
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